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Patientensicherheit

Wir befassen uns seit 1995, als die Qualitätssicherung im Krankenhaus gesetzlich eingeführt wurde, mit Qualitätsmanagement und Maßnahmen zur Erhöhung der Patientensicherheit. Das Zertifikat nach KTQ® (Kooperation für Transparenz und Qualität im Gesundheitswesen) und IPS (Initiative Patientensicherheit Steiermark des Gesundheitsfonds Steiermark) beweist unsere ständige Auseinandersetzung mit diesen Themen und unsere Bereitschaft, uns dabei „testen zu lassen“, um dadurch weitere, bisher nicht gesehene Verbesserungsmöglichkeiten herauszufiltern.


Behandlungspfade nach aktuellem Wissenstand

Wir überprüfen unsere unfallchirurgischen, orthopädischen und anästhesiologischen Behandlungs- und Operationsmethoden und den Einsatz unterschiedlicher Hilfsmittel regelmäßig auf Aktualität und Verbesserungsmöglichkeiten. Zusätzlich gehen wir immer auch auf Ihre individuellen Bedürfnisse als Patient ein. Auf diese Weise versuchen wir, die für Sie am besten geeignete Behandlung zu wählen. 

Auch Sie können mithelfen!

Wir sehen Sie, liebe Patientinnen und Patienten, als wichtige Partner bei Ihrer Behandlung und es ist uns daher ein großes Anliegen, Sie aktiv und mit mehr Selbstbestimmung und Selbständigkeit in den Behandlungsprozess miteinzubeziehen. Da Sie die einzigen Personen sind, die tatsächlich am gesamten Versorgungsprozess teilhaben, stellen Sie eine wertvolle Ressource in unseren Bemühungen zur Vermeidung von Fehlern dar! Wir sind unsererseits sehr bemüht, Ihre Sicherheit während Ihres Krankenhausaufenthaltes zu gewährleisten, aber auch Sie können mithelfen… 

Sind Sie im Bilde?

Fühlen Sie sich über Ihre Erkrankung ausreichend informiert? Haben Sie Fragen, z.B. betreffend Untersuchungsmethoden, physikalische Therapien oder den Verlauf Ihrer Erkrankung? Bitte wenden Sie sich im Rahmen der Visite vertrauensvoll an unsere kompetenten Ärztinnen und Ärzte oder unser gut geschultes Pflegepersonal! Sollten Sie sich in ambulanter Behandlung befinden, steht Ihnen das Ambulanzpersonal für Auskünfte zur Verfügung. 

Falsche Seite? Nicht bei uns!

Wenn Sie im UKH Kalwang zu einer Operation aufgenommen werden, markieren wir die zu operierende Stelle deutlich mit einem wasserdichten, schwarzen Textmarker, damit es zu keinen Verwechslungen kommt (Seite, Gelenk etc.)!

Auch Sie können mithelfen! Auf vorher eingecremter Haut kann es manchmal dazu kommen, dass die Markierung abgeht. Melden Sie dies unbedingt dem Pflegepersonal! Ist Ihnen an der Markierung irgendetwas unklar, sprechen Sie dies bitte gleich an!

Wer sind Sie?

Bei der stationären Aufnahme erhalten Sie ein Patienten-Identifikationsarmband, damit Ihre Identität, auch wenn Sie schlafen oder unter dem Einfluss von Schmerz- oder Beruhigungsmittel stehen, jederzeit überprüft werden kann (Medikamenten- oder Infusionsgabe, Eingriffe, Röntgenuntersuchungen etc.).  Auch Sie können mithelfen! Vor einzelnen Untersuchungen, Behandlungen oder Medikamenteneinnahmen gleichen Sie bitte gemeinsam mit dem betreuenden Behandlungsteam Ihren Namen und Ihr Geburtsdatum ab.

Herr Maier oder Herr Maier? Wenn wir feststellen, dass sich unter unseren stationären Patienten zwei oder gar mehrere mit gleichem oder gleich klingendem Namen befinden, setzen wir einen gemeinsam festgelegten Sicherheitsprozess in Gang, damit es zu keinen Verwechslungen kommt! Sie merken das nur an einem roten Patientenidentitäts-Band. Doch im Hintergrund laufen bei uns viele Extraschritte zu Ihrer Sicherheit ab!  

Hände sauber?

Das UKH Kalwang beteiligt sich seit 2014 an der Aktion „Saubere Hände“. Diese Aktion wurde ins Leben gerufen, da man vor einigen Jahren erkannte, dass zu viele Patientinnen und Patienten in den Gesundheitseinrichtungen sogenannte „nosokomiale“ Infektionen erleiden (Infektion durch Krankenhauserreger). Händedesinfektion wir daher bei uns großgeschrieben!

Auch Sie können mithelfen! Waschen ODER desinfizieren Sie Ihre Hände gründlich nach jeder Toilettenbenützung! Desinfektionsmittel-Spender befinden sich überall im UKH! Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter müssen es tun – Sie sollten es tun! 

Medikamente – Namen wissen lohnt sich! 

Im Jahr 2014 waren in Österreich rund 13.000 Arzneimittel für Menschen zugelassen! „Meine Pillen sind klein, rot und mit Rille“ trifft auf Hunderte von Tabletten zu. Medikamente sind eine wichtige medizinische Errungenschaft! Ihr Arzt setzt sie nach bestem Wissen und Gewissen für Ihre Heilung und Ihr Wohlbefinden ein. 

Eine kleine Anstiftung zum Nachdenken…

  • Wissen Sie eigentlich Bescheid über die Namen Ihrer Medikamente?
  • Kennen Sie den optimalen Zeitpunkt der Einnahme Ihrer Medikamente und deren Wirkungsweise?
  • Kennen Sie mögliche Neben- und Wechselwirkungen Ihrer Medikamente?
  • Namen, Wirkungsweise und Dosierung Ihrer Medikamente zu kennen, ist sehr wichtig, nicht zuletzt, um auch im Notfall eine richtige Auskunft geben zu können. 

Auch Sie können mithelfen!

Sie sollten zu Ihrer eigenen Sicherheit beim Pflegepersonal oder bei den Ärztinnen und Ärzten nachfragen, wenn Sie Ungewohntes bei Ihren täglichen Medikamenten auf der Station bemerken!